Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Opfer in Belgien, Großbritannien, Spanien, Italien und Schweden höher als in den USA.

Sterbezahlen pro 100.000 Einwohner : 

In Belgien 86 Menschen 

in Spanien und Italien etwa 60 Menschen

in Schweden 56 Menschen

In den USA 45 Menschen 

in Deutschland 11 Menschen

Seit dem ersten Auftreten des Coronavirus vor etwa sechs Monaten sind

  • mehr als 600.000 Menschen gestorben,

  • haben sich rund 15 Millionen infiziert. 

Forscher des Massachusetts Institute of Technology haben Daten aus 84 Ländern analysiert und sind zum Schluss gekommen,

  • dass bislang nur eine von zwölf Infektionen erfasst ist und

  • nur zwei von drei Covid- 19-Todesfällen erkannt wurden. 

Mehr als 200.000 Menschen stecken sich weltweit jeden Tag an.

Allein zwischen Mitte März und Ende Mai 2020,

  •  hatte Europa an die 170.000 Todesfälle mehr zu beklagen, als im Vergleich bei einer schweren Grippesaison zu erwarten gewesen wäre.

Global betrachtet ist die sogenannte erste Welle längst nicht vorbei

  • sie beginnt gerade.
  • sie könnte Jahre dauern, prophezeit Michael Osterholm, Direktor des Center for Infectious Disease Research and Policy an der University of Minnesota.
  • Die Corona-Pandemie werde nicht verlaufen wie die Grippewellen, die nach einem wuchtigen Ausbruch wieder abebben.

  • »Covid-19«, notierte der Economist nüchtern, »ist gekommen, um zu bleiben.«

Studie unter den 4.103 Patienten, die an einer der 4 Kliniken und 260 ambulanten Zentren des NYU Langone Medical Center behandelt wurden, waren 1.101 adipös.

Der Anteil von 26,8 % liegt damit unter dem Landesdurchschnitt, was damit zusammenhängen könnte, dass die der Universität New York (NYU) angeschlossene Einrichtung eher besser gestellte Einwohner der Metropole behandelt.

Etwa die Hälfte der Patienten, bei denen COVID-19 diagnostiziert wurde, mussten stationär aufgenommen werden. Diese Personen waren älter (durchschnittlich 62 versus 41 Jahre), häufiger männlich (62,6 versus 39,0 %), sie hatten häufiger chronische Vorerkrankungen (71,9 versus 29,9 %) und sie waren häufiger adipös (39,8 versus 14,4 %) als Patienten mit COVID-19, die nicht stationär aufgenommen wurden.

In einer Regressionsanalyse von Forschern der Grossman School of Medicine der NYU gehörte die Adipositas nach dem Alter zu den größten Risikofaktoren für eine Hospi­talisierung.

Das Team um Leora Horwitz ermittelt für ein

  • Alter von über 75 Jahren eine Odds Ratio von 66,8.
  • 65- bis 74-Jährigen hatten mit einer Odds Ratio von 10,9 ein deutlich erhöhtes Risiko auf eine Hospitalisierung.
  • ein BMI von über 40 kg/m2 (Odds Ratio 6,2) und
  • ein BMI von 30 bis 40 kg/m2 (Odds Ratio 4,3).
  • Herzinsuffizienz (Odds Ratio 4,3),
  • Lungenerkrankungen (Odds Ratio 1,3)
  • Krebserkrankungen (Odds Ratio 1,2).
  • Diabetes mellitus (Odds Ratio 2,8)
  • chronische Nierenerkrankung (Odds Ratio 3,1) 

Odds ratio : Das Chancenverhältniss, auch relative Chance, Quotenverhältniss,  genannt, ist eine statistische Maßzahl, die etwas über die Stärke eines Zusammenhangs von zwei Merkmalen aussagt. Es ist damit einAssoziationsmass, bei dem zweo Chancen miteinander verglichen werden.