Corona Impfung

in Ihrer Hausarztpraxis

In der Woche nach Ostern beginnen wir mit der Impfung des BionTech Impfstoffes in unserer Praxis.

Unsere Praxis ist mit einem Tiefkühlschrank für den BionTech Impfstoff ausgestattet.

20.3.2021 :

Die Hausärzte in Deutschland sollen unmittelbar nach Ostern routinemäßig in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder am Freitag bei einer Telefonkonferenz beschlossen. 

Von den 83,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Deutschland gehören 5,7 Millionen (6,8 %) zur Altersgruppe 80 Plus.

  • Da in Altenheimen 818.000 Menschen wohnen, 
  • leben rund 4.9 Millionen in privaten Haushalten.
  • Auch sie stehen auf Platz 1 der Prioritätenliste und müssen als Erste geimpft werden.
  • Und: Sie haben ihr gesundheitliches Wohl der zahlenmäßig bedeutendsten Gruppe der Ärzteschaft anvertraut: Den Hausärztinnen und Hausärzten.

Drosten plädiert für Pragmatismus: Müsse nicht alles perfekt laufen

Um beim Impfen schneller voranzukommen, plädierte Drosten für mehr Pragmatismus. Mit den Haus- und Betriebsärzten gebe es bewährte Strukturen, die auch genutzt werden sollten. Diese Ärzte wüssten auch, wer bevorzugt geimpft werden müsse.

Drosten schilderte seinen Eindruck einer sehr perfektionistischen Planung zu Fragen "wie man bis ins kleinste Glied und weit in den Sommer hinein eine Terminvergabe macht". Es müsse aber gar nicht alles perfekt laufen: Wichtig sei, die großen Impfstoffmengen, die bald zu erwarten seien, möglichst rasch zu verabreichen, um eine Bevölkerungsimmunität aufzubauen.

12.3.2021

  • Die Zahl der gelieferten, aber noch nicht verimpften Vorräte wächst beständig:

  • Anfang der Woche waren es laut RKI-Zahlen bereits 4,3 Millionen.

  • Verimpft wurde bislang noch nicht einmal das Doppelte.

  • Laut den Zulassungsstudien ist es bei den Impfstoffen von BioNTech und Moderna möglich, die zweite Spritze auch nach spätestens 42 Tagen zu geben.

Die neue Mutation bringt ein riesiges Ansteckungsproblem :

" the flexible strategy would result in an additional 23% to 29% of COVID-19 cases averted compared with the fixed strategy " zeigt diese Studie :

https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/m20-8137

Wann bzw. wie schnell sich die neue Variante auch bei uns ausbreiten wird, lässt sich heute noch nicht exakt bestimmen. Experten aber schätzen die von diesem mutierten Virus ausgehende Gefahr als bedrohlich ein :

 Adam Kucharski, Professor für Epidemiologie und Mathematik an der London School of Hygiene and Tropical Medicine, hat auf Twitter eine Modellrechnung aufgemacht, um den Unterschied zwischen einer Erhöhung der Letalität im Gegensatz zu einer erhöhten Übertragbarkeit um jeweils 50% zu zeigen. Kucharski geht von einer Reproduktionsrate von 1.1 aus, einer Infektionssterblichkeit von 0.8% und einer Zahl von aktiv Infizierten von n=10.000. 

  • Unter den o.g. „normalen" Umständen würden pro Monat 129 Menschen an Covid-19 versterben.
  • Bei einer Erhöhung der Letalität um 50% würde diese Zahl auf n = 193 steigen.
  • Würde die Pathogenität unverändert bleiben, die Übertragbarkeit jedoch um 50% ansteigen, resultierten im gleichen Zeitraum n = 978 Todesfälle 
  • https://t1p.de/rfbr