Corona Studien und offizielle Stellungnahmen :

Corona-Patienten sterben häufig an Lungenembolie : 

UMG Studie - entzündete Nieren als frühe Warnzeichen : 

Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft: Eine Szenarienrechnung zur Eindämmung der Corona- Pandemie : 

https://www.ifo.de/DocDL/sd-2020-digital-06-ifo-helmholtz-wirtschaft-gesundheit-corona_1.pdf

Investigation of a COVID-19 outbreak in Germany resulting from a single travel-associated primary case: a case series

https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30314-5/fulltext

RKI : Schätzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie in Deutschland - Nowcasting :

Das Nowcasting erstellt eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs. Aufbauend auf dem Nowcasting kann eine Schätzung der zeitabhängigen Reproduktionszahl R durchgeführt werden. Wie im Epidemiologischen Bulletin 17/2020 erläutert ergibt die R-Schätzung für Anfang März Werte im Bereich von R=3, die danach absinken, und sich etwa seit dem 22. März um R=1 stabilisieren. Am 9. April lag der Wert von R bei 0,9. Unter anderem die Einführung des bundesweit umfangreichen Kontaktverbots führte dazu, dass die Reproduktionszahl auf einem Niveau unter 1/nahe 1 gehalten werden konnte. Gelingt das dauerhafte Niedrighalten der Reproduktionszahl unter 1 nicht, so setzt sich der anfängliche exponentielle Anstieg wieder fort. Selbst ein R von 1,3 bedeutet bei einer Generationszeit von 4 Tagen eine Verdoppelung der Anzahl von Neuerkrankung innerhalb von etwa 11 Tagen. Die Reproduktionszahl alleine reicht nicht aus um die aktuelle Lage zu beschreiben. Zumindest die absolute Zahl an Neuerkrankungen und auch die Zahl schwerer Erkrankungen müssen zusätzlich betrachtet werden um ein angemessenes Bild zu bekommen.

WHO: Europa muss sich jetzt auf zweite Welle vorbereiten : 

London/Kopenhagen – Die europäischen Staaten sollten sich nach Ansicht der Weltge­sund­­heitsorganisation bereits jetzt auf eine zweite tödliche Welle von Infektionen mit SARS-CoV-2 einstellen.

Viele Kinder seien nicht gegen die Masern geimpft, warnte Kluge. Die Länder müssten die Zeit nun nutzen, um ihr Gesundheitswesen zu stärken und zum Beispiel die Kapazi­tä­ten in Krankenhäusern auszubauen.

Zwar gingen in Staaten wie Großbritannien, Frankreich und Italien die Fallzahlen zurück, sagte der Experte. Aber das bedeute noch nicht, dass sich die Pandemie dem Ende nähe­re. 

Es sei an der „Zeit für die Vorbereitung, nicht für Feierlichkeiten“, sagte der WHO-Regio­nal­­direktor für Europa, Hans Kluge, der britischen Zeitung The Telegraph. Er reagierte da­mit auf die Lockerung von Maßnahmen gegen die Pandemie in mehreren Ländern.

Besonders besorgt äußerte sich der WHO-Regionaldirektor über die Möglichkeit einer „Doppelwelle“. In dem Fall könne man eine zweite COVID-19-Welle haben und eine saiso­nale Grippe oder die Masern.

Professor Drosten Zitat : 

Er selbst als Virologe würde etwa niemals seine Meinung und Einschätzung zu Bakterien abgeben, stellte Drosten klar. Selbst zu einem anderen Virus, das nicht aus seinem Arbeitsgebiet komme, würde er sich nicht äußern.

Doch wie erkennt man nun Fake News oder weniger seriöse Einschätzungen? Einen wichtigen Hinweis liefern natürlich die Qualifikationen der Person, die sie sich äußert. "Da muss man nochmal ganz genau hinschauen, wie er sich spezialisiert hat. Was hat er in der Vergangenheit zu diesem Thema veröffentlicht? Gibt es Hinweise, dass die Fachcommunity in Deutschland oder sogar international diese Person als Experten respektiert? Wenn das nicht der Fall ist, sollte man davon die Finger lassen", sagte Drosten.

"Dann sollte man nicht eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde in ein YouTube-Video investieren, das voller irreführender Meinungen ist und nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert", erklärte der Viren-Experte weiter.

"Aber es ist ja egal. Man hackt trotzdem auf dem Robert-Koch-Institut rum. Denn letztlich haben wir ein Luxusproblem in Deutschland, die Intensivstationen sind leer und damit scheint es das ganze Problem ja gar nicht zu geben", ärgerte sich der Virologe.

Bleibt nur zu hoffen, dass uns dieses Luxusproblem erhalten bleibt. Und dass die Menschen in Deutschland dies zu schätzen wissen.

RKI-Vizepräsident Lars Schaade : 

über Aussichten bei Schwankungen der Reproduktionszahl. Bei einem "Gleichklang" und einer ähnlichen epidemiologischen Situation in den Nachbarstaaten ließe sich sogar eine Grenzöffnung rechtfertigen. Er warnt auch: "Das Virus ist nicht weg."

WHO: Coronavirus verschwindet vielleicht nie wieder :

Der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist skeptisch, dass das Coronavirus noch eliminiert werden kann. "Dieses Virus kann in der Bevölkerung heimisch werden, es kann sein, dass es nie mehr verschwindet", sagte Michael Ryan am Mittwochabend in Genf.

Auch HIV, das Virus, das die Immunschwächekrankheit Aids auslöst, sei nie wieder verschwunden. "Ich will die Krankheiten nicht vergleichen, aber wir müssen realistisch sein", sagte Ryan.Es gebe eine kleine Chance, das neue Virus SARS-CoV-2, das die gefährliche Lungenkrankheit COVID-19 auslösen kann, auszurotten. 

Dafür müsse aber ein hocheffektiver Impfstoff gefunden werden, er müsse im ausreichenden Maß hergestellt und in aller Welt verteilt werden und die Menschen müssten einverstanden sein, sich impfen zu lassen. "Jeder einzelne dieser Schritte ist voller Herausforderungen", sagte Ryan.

Donald Trump ignoriert die Rekordzahl an Corona-Toten und - Infizierten : 

Dabei ignoriert Trump die auf der Infektion mit dem Coronavirus beruhende Zahl der Toten in den USA. Sie liegt bei mehr als 80.000 (Stand: 13. Mai 2020) und damit höher als irgendwo sonst auf der Welt. Gleiches gilt für die Zahl der offiziell Infizierten. Die Johns Hopkins Universität gibt sie mit mehr als 1,4 Millionen an.

"America First"- Aspekte, die Fauci ängstigen. Er vermutet gar, dass die Anzahl der COVID-19-Todesfälle in den USA noch höher liegt.

Übersterblichkeit - statistisches Bundesamt : 

15. Mai 2020 - Die Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus stellen weltweit die Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zusammenhang variiert von Land zu Land und steigt an vielen Orten täglich stark an. Wie groß werden die Auswirkungen auf die Gesamtzahlen der Sterbefälle in Deutschland sein? Zur Beantwortung dieser Frage stellt das Statistische Bundesamt vorläufige Auszählungen von Sterbefallmeldungen der Standesämter tagesgenau als Sonderauswertung zur Verfügung, bevor die regulären Ergebnisse der amtlichen Sterbefallstatistik vorliegen. Aktuell ist eine solche Auszählung bis zum 19. April 2020 darstellbar.

Bei der Betrachtung des Jahresverlaufes in der Sterbefallstatistik sind die typischen Schwankungen während der Grippezeit von ungefähr Mitte Dezember bis Mitte April zu beachten. Dies wird beim Blick auf die Zahlen aus den Vorjahren deutlich: Im März 2019 starben beispielsweise etwa 86 400 Menschen. Im März 2018, also in einem Jahr, als die Grippewelle besonders heftig ausfiel, waren es 107 100. Auch ohne Corona-Pandemie können die Sterbefallzahlen demnach in der typischen Grippezeit stark schwanken. Von diesen Schwankungen sind insbesondere die Sterbefallzahlen in der Altersgruppe ab 65 Jahren betroffen.

Die Auswirkungen der Grippewelle im Jahr 2020 waren den vorläufigen Sterbefallzahlen zufolge im Vergleich zu den Vorjahren sehr gering ausgeprägt. Im Januar 2020 starben nach der vorläufigen Auszählung etwa 85 100 Menschen. Im Februar 2020 waren es 79 500 Personen. Auch im März 2020 mit insgesamt mindestens 86 400 Sterbefällen ist bei einer monatsweisen Betrachtung kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar. 

Seit der letzten Märzwoche liegen die Zahlen allerdings über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Diese Abweichung nach oben war in der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) am größten. In der 16. Kalenderwoche (13. bis 19. April 2020) sind die Sterbefallzahlen im Vergleich zur Vorwoche zwar wieder deutlich gefallen – sie liegen jedoch noch immer über dem Durchschnitt der Vorjahre.

Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)  : 

SARS-CoV-2 befällt laut einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) neben der Lunge auch zahlreiche andere Organe. Besonders stark schadet der Erreger die Nieren. "SARS-CoV-2, das neuartige Coronavirus, ist nicht nur ein Lungenvirus, sondern ein Multiorganvirus", sagte der Leiter der Studie, Tobias Huber, am Donnerstag. Das hätten Untersuchungen von 27 verstorbenen COVID-19-Patienten gezeigt.

Berlin : 

dort sind bislang mindestens elf COVID-19-Tote obduziert worden. Als Todesursachen wurden in einer ebenfalls am Donnerstag veröffentlichten Unterushcung am häufigsten angegeben: Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle). In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen "kausal durch COVID-19 bedingt" gewesen seien.

Dazu kommt: Trotz des hohen Alters vieler Corona-Toten hätten diese ohne Virusinfektion im Mittel noch neun Jahre länger gelebt, wie eineAnalyse des NDR auf Basis von 6.115 verstorbenen Corona-Patienten in Deutschland zeigt.

Kanzleramtschef: Es wird keine Impfpflicht gegen Coronavirus geben : 

Eine Impfpflicht gegen das Coronavirus wird es nach Aussage von Kanzleramtschef Helge Braun in Deutschland nicht geben. Wenn ein Impfstoff vorliege, sei es gut, wenn sich viele impfen lassen. Aber das entscheide jeder selbst, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wer das nicht will, muss das Risiko einer Infektion selbst tragen", betonte Braun.

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery : 

"Aus gesundheitlichen Gründen wäre es das Beste, die Menschen blieben an ihrem Wohnort"

 

 

 

 

 

 

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