DMP Diabetes mellitus

In Niedersachsen gibt es über 400.000 Diabetiker, rund 20.000 mit Diabetes Typ 1 und 380.000 mit Diabetes Typ 2.

Es besteht erhöhtes Risiko im Vergleich zu Nicht Diabetikern für :

  • Amputation - 10 - 20 x mehr
  • Augenerkrankungen ( nach 20 Jahren 30 % der Patienten ) 
  • Demenz - 2 -3 x mehr 
  • Depression - 2 - 3 x mehr
  • Dialyse - Diabetes mellitus ist die häufigste Ursache für Dialyse
  • Herzinfarkt 2 - 6 x mehr
  • Krebs 

Bei Männern mit Diabetes mellitus treten die folgenden Krebsarten häufiger auf als bei Männern ohne Diabetes:

  • Darmkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Leberkrebs
  • Blasenkrebs  

Bei Frauen mit Diabetes mellitus treten demnach die folgenden Krebsarten häufiger auf als bei Frauen ohne Diabetes:

  • Darmkrebs
  • Brustkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Schlaganfall - 2 - 4 x mehr

Häufig besteht die Krankheit schon viele Jahre bevor sie erkannt wird. Deshalb sollten z.B im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung die Blutzuckerwerte gemessen werden.

Das DMP Diabetes mellitus soll durch eine gezielte Therapie die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. Das Ziel des Programmers ist das aktive Einbeziehen der Patienten in den Behandlungsverlauf..

Wer an Diabetes mellitus erkrankt ist bekommt nicht nur Medikamente oder Insulin verordnet sonder muss seinen Alltag ändern.

Deshalb ist es wichtig Diabetiker durch Betreuung bei der Umsetzung zu untersützen.

Die Ziele beim DMP Diabetes mellitus sind:

  • Vermeiden von Folgeschäden der Krankheit z.B. an Augen, Nieren, Nerven und Blutgefässen
  • Vermeiden von Nebenwirkungen der Therapie wie z.B. Unterzuckerung
  • Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallsrisikos

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